Ignatz Bubis Gemeindezentrum Frankfurt
Rückblick

Wer ein Haus bleibt, will bleiben

50 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main / 10.12.1998 - 14.03.1999

Bereits im Jahre 1945 wurde von Frankfurter Juden, die in der Stadt selbst den Verfolgungen und der Deportation entgangen waren, gemeinsam mit den wenigen Überlebenden, die aus den Konzentrations- und Vernichtungslagern zurückkehren konnten, eine neue deutsch-jüdische Gemeinde gebildet.

Daneben war nach 1945 eine andere Gemeinde überlebender Juden vorwiegend osteuropäischer Herkunft gegründet worden. Beide Gemeinden schlossen sich Ende des Jahres 1948 zur heutigen Jüdischen Gemeinde Frankfurt zusammen. Die Ausstellung dokumentierte die schwierigen Anfangsjahre der Gemeinde und den bis heute spürbaren emotionalen Konflikt, den ein Neuanfang im „Land der Mörder” mit sich brachte. Dem war die Vielfalt des heutigen Gemeindelebens mit seinen zahlreichen religiösen, sozialen, kulturellen und Bildungseinrichtungen gegenübergestellt.

Videointerview

Im Videointerview spricht Prof. Salomon Korn über die Ausstellung "Wer ein Haus baut, will bleiben". Die Ausstellung stellte die schwierigen Anfangsjahre der Jüdischen Gemeinde nach 1945 der Vielfalt des heutigen Gemeindelebens gegenüber. Der Titel der Ausstellung geht auf Prof. Korns Rede bei der Eröffnung des Jüdischen Gemeindezentrums 1986 zurück.

Ausstellungsort:
Jüdisches Museum Frankfurt

Heute geschlossen

  • Eintrittspreise noch offen

Link zum Standort Link zum Standort

Untermainkai 14, 60311 Frankfurt am Main

Routenplaner