Museum Judengasse

Jüdisches Alltagsleben in der frühen Neuzeit

Besucherinformationen
Museum Judengasse Frankfurt

Heute geöffnet: 10:00 – 18:00

  • Montag
    geschlossen
  • Dienstag
    10 – 20 Uhr
  • Mittwoch bis Sonntag
    10 – 18 Uhr
An folgenden Tagen bleibt das Museum geschlossen:
10.09.2018 , 11.09.2018 , 19.09.2018 , 24.12.2018 , 31.12.2018

Eintrittspreise

  • Erwachsene
    6€
  • Ermäßigt
    3€
  • Kinder / Jugendliche unter 18 Jahren
    Frei
  • Am letzten Samstag des Monats
    Frei
  • Inhaber Frankfurt Pass / Kulturpass
    1€

Barrierefreiheit

Das Museum Judengasse hat einen barrierefreien Zugang. Für Menschen mit Einschränkungen beim Gehen ist das Museum jedoch nicht komplett zugänglich. Sehbehinderten bieten wir eine eigene Audioführung durch die Ausstellung an.

Museum Judengasse Frankfurt
Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Tel: + 49 (0) 69-212-70790

Routenplaner

Öffentliche Verkehrsmittel

U4, U5 (Haltestelle Konstablerwache)
Tram 11, 12 (Haltestelle Börneplatz)
Tram 18 (Haltestelle Börneplatz / Stoltzestraße)

Über das Museum

Als die Stadt Frankfurt 1987 ein neues Gebäude für die Stadtwerke errichten will, stößt man auf Fundamente von Häusern der ehemaligen Judengasse, dem ältesten jüdischen Ghetto Europas. Nach öffentlichen Kontroversen wird mit einem Teil der Funde ein Museum eingerichtet. Dieses Museum hat 2016 eine neue Gestalt angenommen, die mit dem Museumspreis der Sparkassen-Kukturstiftung Hessen-Thüringen ausgezeichnet wurde.

Über die Ausstellung

Der Eingang des Museums und der Auftakt der permanenten Ausstellung nimmt auf die wechselvolle Geschichte des historischen Ortes Bezug: hier wird sowohl an die Deportation der Frankfurter Juden und die Zerstörung der Börneplatzsynagoge erinnert, als auch der zweitälteste jüdische Friedhof nördlich der Alpen in den Blick der Besucher*innen gerückt, der vom Museum aus besucht werden kann.

Die Ausstellung in den Ruinen von fünf Häusern der Judengasse eröffnet verschiedene Perspektiven auf jüdisches Alltagsleben in der Frühen Neuzeit. Sie inszeniert rituelle Objekte und Alltagsgegenstände, die einst vor Ort gefertigt oder genutzt wurden.

Ausstellungskatalog

Die Frankfurter Judengasse. Geschichte, Politik, Kultur, Katalog zur Dauerausstellung im Museum Judengasse, hrsg. von Fritz Backhaus, Raphael Gross, und Sabine Kößling.

München: C.H. Beck Verlag, 2016. 232 Seiten, zahlreiche Abbildungen.

14,95 €

Katalog zur Dauerausstellung im Museum Judengasse

Barrierefreiheit und Angebote vor Ort

Das Museum Judengasse hat einen barrierefreien Zugang und bietet Sehbehinderten eine eigene Audioführung durch die Ausstellung an. Neben einer filmischen Eingangsinzenierung bietet das Museum mehrere Hörstationen an. Ein Parcours mit Hands-On-Stationen und ein eigener Katalog laden Kinder zu detektivischen Streifzügen durch die Ruinen ein.

Aktuelle Präsentation im Museum Judengasse

"Geraubt. Zerstört. Verstreut. Zur Geschichte von jüdischen Dingen in Frankfurt" gibt den bisherigen Stand der Provenienzforschung am Jüdischen Museum Frankfurt wieder. Die Präsentation konzentriert sich auf zeremonielle und andere Gegenstände mit problemtischer Herkunft.

Chanukka-Leuchter aus Koblenz, angefertigt um 1790