Symposium zu Ehren Ludwig Landmanns

Dr. Andreas Hansert, Dr. Katja Kappe (Autorin), Mike Josef (Planungsdezernent), Moderation: Werner D’Inka (FAZ)

Mo. 23.09.19 / 18:00 Uhr

Foto von Ludwig Landmann
Ludwig Landmann © Historisches Museum Frankfurt

Veranstaltungsort: Historisches Museum Frankfurt, Sonnemannsaal, Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main

Ludwig Landmann war Oberbürgermeister von Frankfurt am Main in den Jahren 1924 bis 1933. Er holte Ernst May als Stadtplaner und Bruno Asch als Stadtkämmerer nach Frankfurt. Dieses Team und seine visionäre Kraft ermöglichten das „Neue Frankfurt“, eine in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht moderne Metropole. Wegen seiner jüdischen Herkunft musste Landmann zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft das Amt niederlegen und Frankfurt verlassen. Er starb im niederländischen Exil an einer Herzerkrankung und Unterernährung.

In den Nachkriegsjahren gerieten die großen Verdienste des ehemaligen Oberbürgermeisters in Vergessenheit. Erst im Jahr 1987, in der Nachfolge von Dieter Rebentischs Landmann-Biografie(1975), wurden seine sterblichen Überreste nach Frankfurt überführt und ein Ehrengrab für ihn eingerichtet. Eine darüber hinausgehende Würdigung dieser herausragenden Persönlichkeit blieb weitgehend aus. Wilhelm von Sternburg hat nun auf Initiative der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums eine Biografie über Ludwig Landmann verfasst. Zur Vorstellung dieses Buchs findet ein Symposium statt.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums in Kooperation mit dem Urban Future Forum e.V.

Um Anmeldung unter: christine.wern@stadt-frankfurt.de oder telefonisch unter: 069 – 21234856 wird gebeten.

Eintritt frei

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