Türkeibezogene Konflikte in Schulen: Verstehen und Handeln

Lehrerfortbildung am 15. März im Museum Judengasse

Die heftigen Debatten der letzten Jahre in Deutschland über die Türkei und Erdoğan (zuletzt die Özil-Debatte und die Eröffnung der Kölner DITIB-Moschee etc.) begegnen uns in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, insbesondere aber im Bildungsbereich. Das zeigen auch unsere Projektergebnisse zu dem Thema. Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus hat sich im Rahmen eines Modellprojektes mit verschiedenen Facetten „türkeibezogener Konflikte“ auseinandergesetzt und auf der Basis dieser Untersuchung diese Lehrerfortbildung konzipiert.

Die Fortbildung ermöglicht es den Teilnehmenden, sich mit wesentlichen Aspekten der Konflikte zu befassen. Dabei werden verschiedene methodische Zugänge genutzt:
•    Überblick über die Spannungsfelder der türkischen Gesellschaft (Zeitstrahl)
•    Identitätsfragen auf Seiten der türkeistämmigen Schülerschaft (Biografie-Arbeit)
•    Handlungsoptionen bei türkeibezogenen Konflikten in Schulen (Fallanalyse)

Freitag, 15. März 2019, 14.30–17.00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstr. 47, Frankfurt am Main
Referenten: Aycan Demirel / Emrah Gürsel (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus)
Leitung/Anmeldung: turkan.kanbicak@stadt-frankfurt.de