Ist die EU ein "Bund"?

Über die Aktualität des biblischen Bundes und die jüdisch-politische Tradition Europas

Do. 12.09.19 / 19:00 Uhr

Prof. Elisa Klapheck
Prof. Elisa Klapheck. Foto: Rafael Herlich

Veranstaltungsort: Museum Judengasse Frankfurt, Battonnstrasse 47, 60311 Frankfurt am Main

Vortrag und Gespräch in der Reihe Jüdisch-Politisches Lehrhaus mit Rabbinerin Prof. Elisa Klapheck, Dalia Grinfeld und Laura Cazés.

Die Europäische Union ringt heute mit ihren Motivationen und Werten. Dieses Ringen hat eine eigene religiös-politische Qualität. Längst ist historisch belegt, dass die Ursprünge der Demokratie gerade auch in den Ideen des biblischen Buches „Exodus“ gründen. Hierzu gehört der Bundesschluss am Sinai. Er ließ sowohl ein pharaonisches Unrechtsregime, als auch eine fragmentierte Stammesgesellschaft hinter sich. „Bundestheologie“ (covenantal theology) ist ein klassisches Gebiet der jüdisch-politischen Tradition. Es hat in vielen Jahrhunderten demokratische Entwicklungen unterstützt. Ist Europa durch die EU auf dem Weg, eine „Bundesgesellschaft“ zu werden?

Über diese und andere Fragen diskutiert Rabbinerin Prof. Elisa Klapheck mit Dalia Grinfeld (Assistant Director of European Affairs bei der AntiDefamation League, ADL) und Laura Cazés (Projektkoordinatorin der ZWST) bei der 6. Veranstaltung der Reihe Jüdisch-Politisches Lehrhaus.

Anmeldung per E-Mail an: info@juedischesmuseum.de

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro

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