Vernichtungskrieg und Holocaust in Weißrussland

Lehrerfortbildung am 29. Januar in Frankfurt

Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“

Die deutsch-weißrussische Wanderausstellung handelt von der Vernichtungsstätte Malyj Trostenez bei Minsk. Dort haben Sicherheitsdienst und Sicherheitspolizei zwischen 1942 und 1944 mehrere zehntausend Menschen ermordet, überwiegend Jüdinnen und Juden.

Die Ausstellung eignet sich dazu, den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, die deutsche Besatzungspolitik und den Holocaust am Beispiel von Minsk/Weißrussland in allen Schulformen ab Klasse 9 zu thematisieren. Für die gymnasiale Oberstufe bietet sie außerdem einen vergleichenden Einblick in die Erinnerungskulturen und -politiken Deutschlands und Weißrusslands. In der Fortbildung wird die Ausstellung vorgestellt, und die Historikerin Renate Hebauf stellt den lokalen Bezug zu Frankfurt heraus. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Ausstellung für den Unterricht genutzt werden kann.

Die Ausstellung ist vom 26. Januar bis zum 17. März 2019 im Institut für Stadtgeschichte zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 29. Januar 2019, 14.30–17.00 Uhr im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9, Frankfurt am Main

Leitung: Sophie Schmidt, Gottfried Kößler; Referentin: Renate Hebauf; Anmeldung: sophie.schmidt@stadt-frankfurt.de