Novemberpogrom und nationalsozialistische "Judenforschung"

Workshop zum Novemberpogrom und dem „Institut zur Erforschung der Judenfrage“

Mi. 07.11.18 / 18:00 Uhr

Im „Institut zur Erforschung der Judenfrage“, 1941 © Dr. Paul Wolff & Tritschler, Historisches Bildarchiv, Offenburg
Im „Institut zur Erforschung der Judenfrage“, 1941 © Dr. Paul Wolff & Tritschler, Historisches Bildarchiv, Offenburg

Veranstaltungsort: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, Casino, Raum 1.802

Mit Prof. Dr. Dirk Rupnow (Innsbruck), Prof. Dr. Alan Steinweis (Burlington) und Dr. Jens Hoppe (Frankfurt am Main)

Vor achtzig Jahren sind in fast allen deutschen Städten Synagogen und jüdische Einrichtungen in Flammen aufgegangen. Gemeindeeigentum wie Kultgeräte, Archive und Bibliotheken wurden geplündert, nicht alles jedoch vernichtet. Vielmehr übernahmen nationalsozialistische Institutionen wertvolle alte Judaica- und Hebraica-Sammlungen und führten sie weiter.

Bereits vor 1938 entwickelte sich ein eigener „Forschungszweig“, der u.a. in Frankfurt am Main 1941 zur Einrichtung des „Instituts zur Erforschung der Judenfrage“ führte. Welches Ziel steckte hinter der nationalsozialistischen „Judenforschung“, nachdem die Juden Deutschlands und der besetzten Gebiete bereits deportiert, ghettoisiert und ermordet worden waren? Wie war der Raub an jiddischer, hebräischer und osteuropäischer Literatur der jüdischen Gemeinden organisiert? Welche Rolle spielte der Novemberpogrom in diesem Zusammenhang? /

Eine Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut, Frankfurt

Eintritt frei

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