Martin Buber. Was es heisst, ein Mensch zu sein

Buchvorstellung und Gespräch mit Prof. Dr. Dominique Bourel und Dr. Siegbert Wolf

Di. 23.10.18 / 19:00 Uhr

Prof. Dr. Dominique Bourel © Sandra Saragussi
Prof. Dr. Dominique Bourel © Sandra Saragussi

Veranstaltungsort: Museum Judengasse Frankfurt, Battonnstrasse 47, 60311 Frankfurt am Main

„Lasst uns den Menschen verwirklichen!“ Mit diesem Appell beendete Martin Buber 1953 seine Dankesrede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Zur Entgegennahme des Preises war er erstmals nach Frankfurt zurückgekehrt, wo er bis 1933 als Lehrer am Freien Jüdischen Lehrhaus und Honorarprofessor für jüdische Religionsphilosophie unterrichtet hatte. In der Paulskirche befanden sich viele Zuhörer, die mehr oder weniger überzeugte Nationalsozialisten gewesen waren. Martin Buber konfrontierte sie mit der Frage: Wie wird und wie bleibt ein Mensch wirklich Mensch? Prof. Dominique Bourel ist Philosoph und Religionshistoriker an der Pariser Universität Sorbonne. Seine anekdoten- und detailreiche Biografie zeichnet den Lebens- und Denkweg Bubers nach. Im Gespräch mit Dr. Siegbert Wolf, Vorstandsmitglied der Martin Buber-Gesellschaft, stellt er sein Buch vor.

In Kooperation mit der Jüdischen Volkshochschule Frankfurt und der Martin Buber-Gesellschaft e.V.

Anmeldung erbeten, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro

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