Frankfurter Judenviertel - Vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit

Workshop für Schulklassen zur jüdischen Geschichte

Im Museum Judengasse sind die Ruinen von fünf Häusern der Frankfurter Judengasse zu sehen. In den alten Mauern gibt es viele Dinge zu entdecken. Sie machen das Leben in Frankfurt am Main um 1700 erfahrbar. Juden lebten damals in einem abgetrennten Bezirk, der Judengasse, hatten aber dennoch viel mit der christlichen Stadtbevölkerung zu tun.

Der Lehrplan für Geschichte sieht eine Beschäft igung mit der mittelalterlichen Stadt vor; das Museum Judengasse veranschaulicht das Leben in der Frühen Neuzeit. Beides wird in diesem Workshop miteinander verbunden: In kleinen Gruppen gehen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, wo sich das mittelalterliche jüdische Viertel in Frankfurt befand, welches Verhältnis Juden und Christen zueinander hatten und welchen Berufen die Bewohnerinnen und Bewohner der Judengasse nachgingen. Den Auft akt des Workshops bildet eine Einführung, am Ende steht der gemeinsame Gang durch die Ausstellung.

Ein Angebot für die Jahrgangsstufen 8 bis 13. Die Teilnahme am Workshop kostet 6 Euro pro Schülerin und Schüler; Dauer: ca. zwei Stunden; Veranstaltungsort: Museum Judengasse; Informationen und Anmeldung: martin.liepach@stadt-frankfurt.de