Das jüdische Bockenheim

Stadtspaziergang mit Gabriela Schlick-Bamberger

So. 04.11.18 / 14:00 Uhr

Synagoge Bockenheim © Jüdisches Museum Frankfurt
Synagoge Bockenheim © Jüdisches Museum Frankfurt

Veranstaltungsort: Treffpunkt: Kirchplatz, Bockenheim, Frankfurt

Im Dorf Bockenheim war es Juden seit Mitte des 17. Jahrhunderts gestattet sich anzusiedeln und sogar einen eigenen Friedhof einzurichten. Den Territorialherren, den Grafen von Hanau, ging es dabei um eine Stärkung der Wirtschaft. Das änderte sich auch nicht, als Bockenheim an die Landgrafen, später Kurfürsten von Hessen-Kassel überging. Ab 1738 verbesserte sich die rechtliche und wirtschaftliche Stellung der Bockenheimer Juden sogar nochmals erheblich im Vergleich zu ihren Glaubensgenossen in Frankfurt.

Mit der Ernennung Bockenheims zur Stadt 1819 erhielten die Bockenheimer Juden weitgehende Gleichberechtigung und trugen als Handwerker, als Buchhändler, als Warenhausbesitzer, als Unternehmer maßgeblich zum Wachstum und der Entwicklung der kleinen Stadt vor den Toren Frankfurts bei. Auch nach der Eingemeindung 1895 erhielt sich die Jüdische Gemeinde Bockenheim eine gewisse Eigenständigkeit. Der Rundgang begibt sich auf die Spuren jüdischer Geschichte in Bockenheim.

Anmeldung erforderlich, Teilnahmegebühr: 10 Euro

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