Auf den Spuren des 9. November 1938 im Frankfurter Ostend

Stadtspaziergang, erster Rundgang

Fr. 09.11.18 / 13:30 Uhr

Innenraum Synagoge im Israelitischen Krankenhaus Rechneigrabenstraße 18-20 © Jüdisches Museum Frankfurt
Innenraum Synagoge im Israelitischen Krankenhaus Rechneigrabenstraße 18-20 © Jüdisches Museum Frankfurt

Veranstaltungsort: Museum Judengasse Frankfurt, Battonnstrasse 47, 60311 Frankfurt am Main

In Erinnerung an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 hat das Jüdische Museum Frankfurt zwei neue Stadtspaziergänge entwickelt, die zu weniger bekannten Orten wie etwa den Betstuben und rabbinischen Lehranstalten im Frankfurter Ostend führen. Auch sie wurden im Rahmen des Pogroms geplündert und verwüstet – ebenso wie die ideelle Vorgängereinrichtung des Jüdischen Museums, das Museum Jüdischer Altertümer. Die Stadtspaziergänge werden diese zerstörten Orte und die Personen, die in ihnen gewirkt haben, in Erinnerung rufen.

Andere Orte im Ostend dienten später als Sammelstellen für die Deportationen in die Konzentrations- und Vernichtungslager. Zahlreiche Stolpersteine erinnern an frühere Bewohner des Ostends, die zur Flucht gezwungen oder verschleppt und ermordet wurden.

Dieser Stadtspaziergang beginnt und endet am Eingang des Museums Judengasse und widmet sich den Orten im Fischerfeldviertel.

In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Anmeldung erforderlich, Teilnahmegebühr: 10 Euro

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